Health Data Management Platform (HealthDMP)

Entwicklung einer Health Data Management Platform, zur digitalen Prozessunterstützung des (klinischen) Forschungsdatenmanagement.

© Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt - Institut für Medizininformatik (IMI)

Projektdetails

Im HealthDMP Projekt werden drei Software-Lösungen aus dem Kontext Forschungsdatenmanagment zusammengeführt. So sollen die in der Forschung gewonnen Erkenntnisse zur Prozessoptimierung in den Routinebereich überführt und somit die Digitalisierung von Krankenhäusern und anderen Datengebern begünstigt werden.
Der Innovationscharakter des Projekts liegt in der Abbildung, Verbesserung und Optimierung eines bis dato nahezu ausschließlich analog ausgeführten Prozesses. Durch die Schaffung einer integrierten Softwarelösung aus bestehenden Produkten wird eine komplett digitale Kommunikation der beteiligten Akteur:innen ermöglicht und es werden Analog-Digital-Brüche vermieden oder in einen digitalen Prozess überführt.
Durch die Zusammenführung der Software Tools ProSkive, DIP und CC-FS, die jeweils Teil- Lösungen für verschiedene Anforderungen im komplexen Prozess des Data Managment darstellen, soll es gelingen eine prozessorientierte und prozessoptimierende Gesamtlösung zu schaffen, die anders als gängige Projektmanagement-Software Lösungen eine einfache und schnelle Möglichkeit für digitale Datenanfragen und deren Bereitstellung bietet.

Die HealthDMP soll vorrangig an datengebende Einrichtungen zum Einsatz kommen, sowie die Digitalisierung von Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen und die damit einhergehenden Verbesserung des digitalen Reifegrads begünstigen.

Am Projekt beteiligt sind die Goethe-Universität Frankfurt (GUF), sowie die Justus-Liebig-Universtität Gießen (JLU), sowie die Technische Hochschule Mittelhessen (THM).
In der Rolle des Konsortialführers liegen die Aufgabenbereiche der GUF im Bereich der Projektkoordiantion sowie Anforderungsanalyse und Entwicklung der HealthDMP.
Die JLU bringt vorrangig ihre Expertise im Bereich Datensondierung in der Patientenversorgung, sowie weitere Entwicklungsressourcen für die HealthDMP und betriebswirtschaftliche Expertise in das Vorhaben ein.
Die Technische Hochschule Mittelhessen bringt eins der Basisprodukte, die Data Integration Platform (DIP), aus der die HealthDMP durch Zusammenführung mit der in Frankfurt entwickelten ProSkive Software entstehen soll, in das Vorhaben mit ein. Darüber hinaus soll eine geteilte Stelle zur übergreifenden vorhabensbezogenen Kooperation an der GUF und THM sowie und weitere Entwicklungsressourcen angesiedelt werden.

Showroom

HealthDMP auf der Innovation meets Finance

Am 04.09.2024 fand die Veranstaltung „Innovation meets Finance“ im Schloss Biebrich in Wiesbaden statt. Das HealthDMP-Team war vor Ort vertreten, um die Projektidee zu transportieren und mit potenziellen Investoren ins Gespräch zu kommen. Die Vision des Projekts sowie die wichtigsten Meilensteine waren Gegenstand konstruktiver Gespräche. Der Fokus lag auf der Hervorhebung der Innovationskraft von HealthDMP und dem Mehrwert der Forschung mit Sekundärdaten.

Gefördert durch

  • Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation
  • digitales.hessen DISTR@L
Digitale Technologie
Web-Plattform
Einsatzbereich
E-HealthE-Verwaltung
Eingesetzte digitale Verfahren, Technik, Software und Methoden
Data Management PlatformData Lifecycle ManagementProSkiveData Integration Platform (DIP)
Landkreis, kreisfreie Stadt
Frankfurt am Main
Förderprogramm
Distr@l - Validierung (FL 4A)
Fördersumme
923.407,00 €
Förderzeitraum
1. Jun. 2024 - 31. Mai. 2026
Status
aktiv

Antragsteller

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Universitätsklinikum Frankfurt, Institut für Medizininformatik

Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt am Main

Verbundpartner

Justus-Liebig-Universität Gießen

Ludwigstraße 23
35390 Gießen

Technische Hochschule Mittelhessen

Wiesenstraße 14
35390 Gießen

Ansprechpartner

Hr. Prof. Dr. Holger Storf

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Universitätsklinikum Frankfurt, Institut für Medizininformatik

storf@med.uni-frankfurt.de

Hr. David Reinert-Herbold

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Universitätsklinikum Frankfurt, Institut für Medizininformatik

dreinert@med.uni-frankfurt.de